Die zweite große Konzertreise des Musikzuges führte über das lange Fronleichnamswochenende in das österreichische Pinzgau. Mit zahlreichen neuen Eindrücken nach vier Tagen voller Musik und Begegnungen mit Gleichgesinnten kehrten die Sprockhöveler Musiker heim.
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Anlaß der Reise war eine persönliche Verbindung zur Trachtenkapelle nach Unken: Seit mehr als 20 Jahren verbringt Hannes Menzel seinen Jahresurlaub dort - und wer mit Leib und Seele Musiker ist, der hängt sein Horn auch im Urlaub nicht an den Nagel, sondern spielt auch dort mit. Und als die Unkener Kollegen zu ihrem Jubiläum "140 Jahre Trachtenkapelle Unken" einluden, kam die Einladung auf diesem Weg eben auch in Sprockhövel an.

Ausflüge nach Salzburg und Zell am See rundeten das Programm ab.

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Musiker(innen) auf Tour: Gutgelaunt ...

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... auch wenn es der Wettergott nicht immer gutmeinte; als Ausgleich ...

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... wurden nach der Ankunft vor dem Hotel erstmal ein paar ''Lockerungsübungen'' gemacht

 
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Kennen Sie den: Kommt einer aus Ennepetal, um in Sprockhövel Musik zu machen, (ver)kleidet sich in Salzburg als Österreicher und tanzt den griechischen Sirtaki - Hannes Menzel
Am Freitag stand Salzburg auf dem Programm. Vor der eigentlichen Stadtbesichtigung stand ein Besuch der Stiegl-Brauerei an, und natürlich durfte auch hier die Musik nicht fehlen: Nachdem erkundet wurde, wie in Österreich Bier gebraut wird, wurde kurzerhand der schöne Innenhof des alten Brauereigebäudes vom Biergarten zum Konzertplatz umfunktioniert. Das schöne Wetter trug zur guten Laune bei.
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Aus Biergarten ...
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... wurde Konzertplatz
Nach einer zünftigen Brotzeit ging es dann weiter zur Sightseeing-Tour in die Salzburger Innenstadt.
 
Neue Ebene...
{mospagebreak}Am Samstag war zunächst Kontrast zum betriebsamen Salzburg angesagt: In Zell am See konnte die Ruhe der Natur genossen werden - ob Bootsfahrt auf dem See, Klettern auf die Schmittenhöhe oder einfach Entspannen bei einem heißen oder kühlen Getränk, es war für jede(n) etwas dabei...
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Aussichten: Der Zeller See ...
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... und die Kitzbühler Alpen

 

Am Nachmittag erfolgte in Unken die feierliche Eröffnung des Jubiläums-Musikfestes. Viele Musiker, Trachtengruppen und Schützen trafen sich zu einem ersten gemeinsamen Umzug. Das war für uns Sprockhöveler dann auch die erste Bewährungsprobe - ist doch das Marschieren für uns recht selten und damit ungewohnt geworden. Jedoch: wir waren vorbereitet, hatten wir doch extra eine "Marschprobe" in der Haßlinhgauser Sporthalle angesetzt...

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Unsere Musiker(innen) konnten es anscheinend gar nicht erwarten. Noch vor dem offiziellen Aufstellen zum Marsch wurde einfach mal musiziert
Kurz darauf war es dann soweit: Gemeinsamer Marsch - Treffpunkt Festzelt!

 

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Präsentiert Feuerwehr und Stadt Sprockhövel: Unser bekanntes Logo in Unken

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Nach diesem erlebnisreichen wie anstrengenden Tag war Entspannung angesagt. Bei typischer alpenländischer Blasmusik wurde verdientermaßen gemeinsam "abgefeiert" - schließlich sollte das Vergnügen keinesfalls zu kurz kommen ...

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Geschafft! Eins ist sicher: So eine Marschmusik ...
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... macht ganz schön durstig!!!
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Zur Erinnerung an die Besucher aus Sprockhövel überreichte der Musikzugführer Michael Ibing dem Obmann der Unkener Trachtenkapelle, Robert Leitinger, eine Grubenlampe: ''Wenn ihr sagt, ihr geht in den Berg, dann geht es hinauf; wenn man das bei uns sagt, dann geht es hinab...''

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In geselliger Runde endete irgendwann ein langer Tag ...
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... mit dem augenscheinlich auch (oder sogar?) der Musikzugführer zufrieden war!

Am Sonntag dann folgte mit dem großen Festumzug der Höhepunkt des Festumzuges. Sternförmig marschierten mehr als 60 Musik- und Schützenvereine vier Züge zum Feldgottesdienst - das bunte Bild der weit mehr als 1000 Teilnehmer wird lange in Erinnerung bleiben!

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Die Ruhe vor dem Sturm: Letzte Feinabstimmungen ...

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... auch unsere mitgereisten Senioren und Partner harrten schon der kommenden Dinge ...
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... wenig später ging es richtig ''zur Sache'': Aufstellung vor dem Marsch

Nach dem Feldgottesdienst erfolgte der große Festumzug quer durch Unken zum Festzelt. Besonderes Highlight für uns war der Vorbeimarsch an der Ehrentribühne, bei dem wir unsere Gastgeber und das Publikum längs des Zuges mit unserer traditionellen "Hymne" "Glück auf, der Steiger kommt" grüßten.

Am Rande des Feldgottesdienstes: Von 1000 Teilnehmern...
Am Rande des Feldgottesdienstes: Von 1000 Teilnehmern...

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... waren 30 aus Sprockhövel!
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Viel zu schnell verging anschließend die Mittagszeit im Zelt, denn schnell war es soweit: Der Bus wartete schon, und um 15 Uhr hieß es dann "Aufbruch zur Heimreise!".

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SCHÖN WAR´S !!